Mit Elektromobilitäts-Infrastruktur entstehen neue Geschäftsfelder für den Maschinen- und Anlagenbau

Die DKE (“Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik”) hat jetzt zusammen mit dem VDMA (“Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.”) eine Fachtagung zum Thema “Infrastruktur Elektromobilität – Ein neues Geschäftsfeld für den Maschinen- und Anlagenbau” durchgeführt. Auf dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung von VDMA und VDE/DKE standen die Kompetenzen des Anlagen- und Maschinenbaus im Fokus.

Die 70 Branchenvertreter aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Energieversorgung diskutierten intensiv über die aktuellen Trends und Technologien bei der Elektromobilitätsinfrastruktur. Industrievorträge z. B. zu kabellosem Laden und automatischen Parksystemen und elektromobiler Infrastruktur für den Massenmarkt boten die Basis für den vertiefenden Dialog im Rahmen der Podiumsdiskussionen. Wolfgang Hofheinz, Vorsitzender der VDE/DKE unterstrich “Lösungen des Maschinen- und Anlagenbaus können helfen Herausforderungen der Elektromobilität zu meistern. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Elektroindustrie der Schlüssel zum Erfolg.”

Zukunftsweisende Lösungsansätze bieten z. B. Batteriewechselanlagen und induktive Stromübertragung, wie sie für mobile Maschinen im Umfeld der Intralogistik bereits eingesetzt werden.

Samuel Kiefer von Kiefemedia und Vorsitzender des VDE/DKE Arbeitskreises zum berührungslosen Laden von Elektrofahrzeugen erläuterte in seinem Beitrag, wie sich ändernde Marktbedingungen wie auch die Konvergenz von Technologien auf die Wirtschaftlichkeit von Geschäftsmodellen auswirken können. Dies stelle Chance und Risiko für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau dar. Als Beispiel nannte er den Energiemarkt, der es Betreibern von Ladeinfrastruktur ernicht ausgeschlossene, Regelleistungen für das Übertragungsnetz zu erbringen. Somitkönnten sich neue Geschäftsmodelle zum Beispiel für Betreiber von Batteriewechselstationen ergeben.

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